Mein neues Buch ist da!

30 Kilo abgespeckt und noch immer keine Bikinifigur für die Hummeltaille in Sicht? Da kann die Motivation schon mal auf der Strecke bleiben und der innere Schweinehund besonders laut bellen. Fehlen nur noch die freundlichen Feinde, denen jedes Mittel recht ist, um das Erreichen des Wohlfühlgewichts zu boykottieren, schon haben Fettzelle Horst, Celine Ullite und Östrogena Dominanzia wieder das Zepter in der Hand. Aber nichts da! So schnell lassen sich Powerfrauen im Glitzermodus nicht unterkriegen. Schon gar nicht von der hinterlistigen Messdienerin unterm Badezimmerschrank.

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Exklusive Leseprobe aus meinen neuen Buch "Hummeltaille":

Dieses Buch ist eine Umarmung für alle weiblichen Schönheiten, bei denen die Gewichtsabnahme länger dauert, die eine Extraportion Motivation in leidigen Plateauphasen benötigen und auch im mütterlichen Alltag in Form bleiben wollen.

Das Leben lässt sich nicht an der Anzahl von Atemzügen festmachen, jedoch an den Momenten, in denen uns die Luft wegbleibt. Kneifende Hosenbünde mit Gummizug zählen auch dazu. Das ist einer der Gründe, weshalb ich meine weiche Körpermitte liebevoll Hummeltaille nenne. Sie ähnelt nicht annähernd einer Taille, wie ich sie von Schauspielerinnen und Models kenne. Die angeblichen Idealmaße 90-60-90 hatte ich noch nie. Von dem Gedanken, sie irgendwann einmal zu erreichen, habe ich mich längst verabschiedet und bin auch nicht mehr traurig darüber. Einen Taillenumfang von 60 cm hatte ich vermutlich in der Grundschule, dafür aber keine Brüste. Irgendetwas läuft doch immer falsch. Einige Jahrzehnte und zwei Kinder später bin ich nun zu der Einsicht gekommen, dass ich Umstände, die ich nicht ändern kann, einfach gelassen hinnehmen muss, ohne dabei auf schräge Gedanken zu kommen, wie Crashdiäten zu machen oder mir meine Rippen entfernen zu lassen, um eine Wespentaille zu formen. Wespen mag ich nicht, Blitzdiäten auch nicht und meine Rippen gehören mir. Ich habe mir aber kleine Helfer zugelegt, die meine Hummeltaille samt einstigem Schwangerschaftsspeckbauch wenigstens etwas in Form pressen.

Meine neueste Errungenschaft ist ein figurformendes Unterhemd. Es sieht ganz harmlos aus, jedoch kann der schlauchgummiartige Stoff schnell zu Atemnot verhelfen. Spannend ist schon das Anziehen. Herausforderung trifft es besser. In der ausführlichen Gebrauchsanweisung des Herstellers steht klar und deutlich geschrieben, dass man von unten nach oben in dieses Hüftkillerhemdchen schlüpfen soll. Was dort nicht steht, herausgefunden habe ich es allerdings schnell: dass man beim mühsamen Anziehen von oben nach unten seine Brüste verliert. Sie wandern dann tellerförmig in Richtung Unterbauchwulst. Wenn man sich den kaschierenden Figurformer richtig herum anzieht, kann man ein schönes Dekolleté sein Eigen nennen, ganz ohne pushenden Klößchenheber. Aufgrund des fehlenden Tragekomforts ist dieses Wunderhemd nichts für den Alltag, lediglich für die kurzen Momente, wenn ich mich der Öffentlichkeit präsentieren möchte, ohne schwerfällig auffallen zu wollen. Mein zweiter Helfer für ausgehfreudige Augenblicke ist ein Korsett. Oma hatte auch so einen Hüfthaltergürtel. Den sah man ihr gar nicht an. Mir auch nicht! Ich habe viele ausprobiert, doch bei jedem bogen sich früher oder später die Stahlstreben nach außen. Wahrscheinlich sind sie doch nur aus Aluminium. Anders kann ich mir dieses physikalische Phänomen nicht erklären. Das Sitzen ist für mich in dem Quetschmieder unmöglich. Allein anziehen kann ich es auch nicht, da ich die Schnürung am Rücken nicht hinbekomme. Für meinen Mann ist das ein nettes Fadenspiel, das er gerne als Einladung zum ehelichen Lakentreiben missversteht. Halt! Das kommt immer erst nach dem Besuch im Restaurant. Das war doch nie anders.

Obgleich ich heute ein Prachtweib mit Hummeltaille bin, war ich vor gar nicht langer Zeit noch deutlich schwerer. Nach der Geburt meines Sohnes im Winter 2016 donnerte mir meine Erzfeindin im Badezimmer – Frau Bodenschlampe – 120 Kilo entgegen. Da ich theoretisch wusste, wie Abnehmen funktioniert, allerdings jahrzehntelang in der Praxis versagt hatte, holte ich mir Unterstützung von Patric Heizmann. Der Diätrebell und Fitnessexperte zeigte mir mit seinem Onlineprogramm „Leichter als du denkst“ (kurz LADD) den Weg aus dem Ernährungsdschungel. Eine Extraportion Motivation holte ich mir aus der dazugehörigen Community. Die gegenseitige Unterstützung, mutmachende Momente, das Austauschen von Rezepten und sportliche Anreize haben mir geholfen, immer weiterzugehen, sodass innerhalb eines Jahres 30 Kilo
auf der Strecke blieben. Danach ist mir etwas geglückt, das man als einen Quantensprung auf meiner jahrelangen Abnehmachterbahn bezeichnen könnte. Ich habe es geschafft, die verlorenen Kilos nicht wieder zuzunehmen. Das hätte ich nie für möglich gehalten, denn früher war es immer so, dass sich die verlorenen Pfunde – die ich mühsam mit Wunderdiäten aus Frauenzeitschriften und so ziemlich jeder Entfettungskur, die der Markt zu bieten hat, weggehungert hatte – ganz schnell wieder auf den Kuschelhüften ansammelten. Als Resultat dieses Teufelskreises hingen in meinem übergroßen Schrank Kleidungsstücke für vier Frauen in verschiedenen Konfektionsgrößen, nur mir passte selten etwas davon. Früher war eben nicht alles besser.

Nun begebe ich mich weiter auf die Reise zum Wohlfühlgewicht, mit leichterem Gepäck. Darüber ist nicht jeder begeistert. Allen voran meine dicke Labradorhündin Rhea, die ich gleich mit zum Abnehmen verdonnert habe. Sie hat dazu eine ganz eigene Sichtweise. ...

Über mich

Bianca Schmidl ploppte am 9. März 1977 als „Kugelfisch“ auf sächsischen Boden. Nach dem Abitur machte sie zunächst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau, arbeitete danach viele Jahre als Telefonistin und quälte sich für Bürobrotjobs durch öde Computerprogramme. Sie ist psychologische Beraterin und Fitnesstrainerin, hauptberuflich zurzeit jedoch Mutter von zwei Kindern.

Als bekennender Bücherwurm liebt sie Psychothriller, Kinderbücher und Fachbücher über Psychologie, Ernährung und Sport. Ihre ersten Schreibversuche endeten kläglich im Leistungskurs Deutsch, da ihre Lehrerin den bissigen Humor nicht verstand. Jahre später ist eine große Portion Selbstironie hinzugekommen. Seit einem Jahr schreibt sie jede Woche die Kolumne „Immer wieder sonntags …“, aus der schließlich auch die Idee zu ihrem Debütroman entstanden ist. Als Autorin wünscht sie sich eine Schreibmaschine mit automatischer Kommasetzung.

Sie hatte das Glück, einen Mann zu finden, der über ihren rebellischen Humor lachen kann. Sie lebt mit ihm, den beiden Kindern und felligen Freunden bei Öhringen in Baden-Württemberg. Wenn sie nicht gerade im Garten arbeitet, kocht und malt sie leidenschaftlich gerne. Außerdem fährt sie Motorrad und singt dabei beeindruckend schief „Que Sera Sera“.

Viele Grüße, Bianca

Mein erstes Buch

Abnehmen ist nichts für Mädchen

Selbstironisch, witzig und brutal ehrlich beschreibt Bianca Schmidl in ihrem Debütroman ihre jahrelange Achterbahnfahrt durch den Diätendschungel bis hin zu ihrer 30-Kilo-Gewichtsabnahme. Der mitreißende Mix aus Comedy, ernsten Zwischentönen und praktischem Fachwissen ist gespickt mit frechen Sprüchen und lustigen Anekdoten über ihre dicke Hündin Rhea, ihre Kinder Pubertier und Windelpupser sowie ihren Göttergatten. Und natürlich ist da noch Frau Bodenschlampe, dieses kleine Miststück, um das sich alles dreht. 

Frau Bodenschlampe

Meine Waage nenne ich liebevoll „Frau Bodenschlampe“. Nett ist das nicht. Ich weiß. Sie war aber zu mir auch nicht immer nett. Wir sind also quitt.

So beginnt Bianca Schmidls amüsante Abrechnung mit ihrer Erzfeindin im Kampf gegen die Pfunde: Frau Bodenschlampe. In ihrem autobiografischen Roman erzählt sie die Geschichte einer Frau, die alles Erdenkliche versucht, um endlich ihren Weg zu einer gesunden, schlanken Figur zu finden. Dabei spricht sie vielen Diätgequälten aus der Seele und macht zugleich Mut, dass jede und jeder dieses kleine Miststück besiegen kann.

Und das geht vielleicht sogar „Leichter als du denkst“, meint einer, der es wissen muss: Patric Heizmann. Der bekannte Ernährungs- und Fitnessexperte zählt zu Bianca Schmidls größten Fans. „Dieses Buch ist mit so viel Witz geschrieben, dass ein kurzes Anlesen eine genauso große Herausforderung sein kann, wie eine geöffnete Tafel Schokolade beiseitezuschieben“, sagt Patric Heizmann über das Buch, zu dem er auch das Vorwort verfasst hat.

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Privates

  • Bianca mit dem ersten Buch

  • Chris & Bianca

  • Patric Heizmann & Bianca Schmidl

  • Rocco - Abschied am See

  • Pfambel, 6 Jahre alt

  • Bianca, Vorher - Nachher

  • Hündin Rhea

  • Pfambel, 1 Jahr alt